Intermezzo 1:
“Ich war am Donnerstag in Berlin!”
“Aaaah, Berlin, quelle belle Ville. un des plus beaux que j’ai jamais vu.”
“Ehm…das liegt in Deutschland, nicht in Frankreich!”
“Oh, dann…Eh, Kunde, haste ma ‘n Euro?”
So, oder so ähnlich ist es auch wirklich abgelaufen. Doch fangen wir von Anfang an.
Donnerstag Morgen um 7 Uhr, stehe ich ganz gechillt auf und freue mich über die langsam aufstehende Sonne und hoffe somit auf ein schönes Wetter. Lauschend dem Radio liege ich im Bett und frage mich was ich so in der Freizeit machen will, wenn ich schon in Berlin bin. Ganz in Gedanken versunken schaue ich auf die Uhr und merke das ich wiedereinmal meine schöne lange Tagträume habe. Um 815 militärischerZeit mussten wir uns am Busbahnhof treffen(Hauptbahnhof). Mit genügend Lesestoff, Proviant und einem aufgeladenen Handy, machte ich mich auf den Weg.
Die Fahrt.
Wer mag schon elend lange Fahrten? Bestimmt niemand! In der ersten hälfte des Busses, habe ich mich bequem platziert(an der Fensterseite) und holte mein Buch raus “Die Frau des Zeitreisenden“, natürlich konnte ich wiedereinmal mir etwas von meinen Mitschülern anhören, aber hey, es ist ein geiler Film! Also genierte ich mich nicht und lass weiter. Doch die Schüler waren alle Putz Munter! Da fragt man sich doch wirklich eine Sache, jeder Schüler ist von Geburt an Faul und immer müde(Ausnahmen bestätigen die Regel), aber geht es um ein Sinnloses Projekt, in dem Fall Berlin, dann sind alle auf Achse, der Puls schlägt 80 und alle sind Hyperaktiv. Wie mit Kleinkindern!^^ Nach 1 Stunde Fahrt, gab es die erste verdiente Pause. An einem Rasthof machten wir halt. Meine “dicke Brieftasche voll mit 500 Euronen“ lächelte mich, bei dem Blick auf die Tanke freundlich an und versprach bei ihrem neuen Herren artig zu sein. Also hörte ich auf meine Brieftasche und kaufte mir wiedereinmal mehr Lesestoff! Die “Men’s Health” musste dran glauben. (Aso, falls das jemand grade nicht verstanden hatte:ich bin zur tanke gegangen und habe sinnlose weise mein Geld für eine Zeitung ausgegeben! ). Nun was ich sah gefall mir, es wäre doch gelogen wenn es nicht so wäre, wie dem auch sei. Berlin warte nicht auf sich und kam immer näher.
So das war der erste Teil meines Tages! Der nächste Teil kommt bestimmt und da gibt es auch mehr Bildmaterial.